Montag, 30. Mai 2016

Gelesen: John Katzenbach-"Das Rätsel"


Titel: Das Rätsel

Dieses Buch ist mir aus dem offenen Bücherschrank in Altaussee (betreut von der Buchhandlung Buch&Boot) in die Hände gesprungen.


Zur Handlung:

In naher Zukunft ist die Kriminalität in Amerika völlig entgleist. Überall muss man mit Mord oder Überfall rechnen. Um dieser Gefahr zu entkommen hat sich ein Gebiet entwickelt, das völlige Sicherheit verspricht, aber unter Aufgabe von zahlreichen Bürgerrechten, wie z.B. Datenschutz und bei strenger Kontrolle und Überwachung. In diesem Gebiet treibt sich ein Serienmörder herum, was aber eigentlich nicht sein dürfte und darum wird der berühmte Psychologieprofessor herangezogen. Doch es bleibt kein alleiniges Problem der neuen Machthaber in diesem Gebiet, sondern wird zur gefährlichen Bedrohung der ganzen Familie des Psychologieprofessors.





Meine Meinung:

Dieser Psychothriller hat sich ziemlich gezogen und wirklich spannend fand ich ihn auch nicht. Die dystopische Vision einer von Gewalt zerstörten Gesellschaft und im Gegensatz dazu die "saubere" neue Gesellschaft ist ziemlich schwach geworden - das hat mich wenig beeindruckt. Auch die psychologischen Spielchen sind ständig nur Andeutungen und bedeutungsschwangere Phrasen. Der Hauptfiguren sind klischeehaft und schwammig. Die Wendungen und Überraschungsmomente wie auch der Schluss sind vorhersehbar. Außerdem hat der Autor ein ausuferndes Faible für Waffen, denn in langen Absätzen wird beschrieben, welche Waffe, welches Kaliber wofür besser ist - damit konnte ich weder etwas anfangen noch interessierte es mich.

Fazit: Schwach - hab schon besseres gelesen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen